Artikel und Vorträge zur Kritik der bürgerlichen Wissenschaften

Artikel über Weber

Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft 

Max Webers Hauptwerk hat den Vorzug, dass in ihm noch die Übergänge vorgeführt werden, durch die aus bürgerlichem Statt, Recht, Kapital und Lohnarbeit die Welt des sozialen Handelns, der gesellschaftlichen Struktur, der Normenerwartungen und des Rollenverhaltens wird. Heutige Soziologen halten die Begründung der Forderung, man müsse alles ‚als gesellschaftlich‘ interpretieren, längst für überflüssig und deshalb M. Weber für einen ziemlich toten Hund. Das ist ungerecht, weil die modernen soziologischen Sätze, bei denen sich ohne Sinnentstellung Subjekt, Prädikat und Objekt austauschen lassen, ihren Ausgangspunkt bei Weber haben. Sein Buch ist daher immer noch aktuell und immer noch nicht kritisiert.